1. Spieltag: FS Ilves Tampere  8 : 4  SD Croatia Berlin

                                            (2 : 1)

 

 

Aufstellung SD Croatia Berlin:

 

 

Startfünf:  Almir Drnda 22 (TW), Ivica Vukadin 14 (C), Sascha

               Schrödter 24, Zvonimir Milanovic 10, Patrick Podrygala 17

 

Reserve:  Mario Gemeinhardt 12, Ivan Bacak 9, Robert Zeljko 77, Durim

               Elezi 44, Ante Jurilj 23, Kevin Reinhardt 11,

               Ivan Pelivan 19 (TW)

 

Trainer:   Mario Ernesto Salvador

 

 

Aufstellung FS Ilves Tampere:

 

 

Startfünf: Tuomas Kallioinen 1 (TW), Antti Teittinen 9, Juha-Pekka

               Torvinen 18 (C), Timur Inaphsba 20 , Joni Pakola 22

 

Reserve:  Juha Ojanperä 13 (TW), Antti-Petteri Mäkinen 5, Jarno

               Majamaa 7 , Jaakko Laitinen 8, Matti Anttonen 10,

               Jani Nyblom 11, Markus Sairiala 17

 

Trainer:  Petteri Pulkkinen

 

Tore:     Kevin Reinhardt (5, 37), Joni Pakola (8), Timur Inaphsba

             (8, 31, 36, 40), Zvonimir Milanovic (21),

             Juha-Pekka Torvinen (24), Antti Teittinen (28),

             Patrick Podrygala (34).

 

Spielbericht:

 

Erstes Gruppenspiel der Gruppe A und beider Mannschaften, das Aufwärmen vor dem Spiel verlief hochkonzentriert und voller Anspannung. Die Wölfe spürten das die Finnen ein starkes Team sind. Selber waren wir ohne 4 Spieler angereist, Tomislav Zivic, Damir Coric, Steven Virhus und Bachir El-Saadi.

Die Halle war auf Hochglanz gebracht worden von den Schotten, alles glänzte und der Boden vom feinsten gebohnert. Dann endlich der Anpfiff vor rund 200 Zuschauern. Das Spiel began gleich mit hohem Tempo, beide Teams setzten jeweils den anderen unter Druck, und kein Team wollte ein größeres Risiko beim Spielaufbau eingehen. So war der Anfang ein wenig zerfahren, aber dennoch interessant. Dann endlich, in der 5 minute gelang uns eine sehenswerte Kombination und Kevin Reinhardt konnte uns durch einen schönen Treffer in Führung bringen. Jetzt legten die Finnen auch ihr ängstlichen Mantel ab und gingen mit mehr Mut Richtung Croatia Tor.  Prompt wurden sie durch einen Doppelschlag in der 8 Minute belohnt und gingen überraschender Weise in Führung. Anschließend fiel es uns schwer wieder in den Rythmus zu finden, dcoh nach einem Time-Out gelang es uns. Wir erspielten uns einige gute Chancen noch in der ersten Halbzeit raus, doch leider konnten wir sie nicht verwerten durch Sascha Schrödter und Patrick Podrygala. Aber auch die Finnen scheiterten mit gefährlichen Torschüssen an unserem Torwart Almir Drnda. Die zweite Halbzeit hätte nicht besser beginnen können, Ecke für uns, Kevin Reinhardt tritt an, von hinten kommt Zvonimir Milanovic und schiebt den Ball ins lange Toreck 2:2.

Die Finnen waren verwirrt und wir versuchten diese verwirrtheit auszunutzen. Drei weitere schön herausgespielte Chancen konnten Podrygala, Reinhardt und Milanovic leider nicht ausnutzen, und so kommt es wie es kommen muss im Futsal. Eine kleinere Aufmerksamkeitsschwäche bei uns hinten in der Abwehr und eine gehörige Portion Glück für die Finnen führte durch einen abgefälschten Schuss zur 3:2 Führung des finnischen Meisters. Dieser Treffer hatte uns ziemlich erschüttert. Die Finnen tankten Selbstbewusstsein und wir versuchten uns mit aller Kraft gegen die bevorstehende Niederlage zu wehren. Doch die Finnen hatten die größere Kondition über die 40 Minuten und konnten somit ihre taktische Marschroute disziplinierter umsetzen. Die Schlagzahl erhöhte sich deutlich und in die Finnen konnten ihre Chancen besser ausnutzen. Doch unsere Wölfe wehrten sich tapfer und gaben sich nie auf. Am Ende stand es verdient für die Finnen 8:4. Im Anschluß beobachteten wir noch die Schotten für das kommende Spiel.

2. Spieltag: Perth Saltires  1 : 3  SD Croatia Berlin

                                      (1 : 0)

 

 

Aufstellung SD Croatia Berlin:

 

 

Startfünf:  Almir Drnda 22 (TW), Ivica Vukadin 14 (C), Sascha

               Schrödter 24, Zvonimir Milanovic 10, Patrick Podrygala 17

 

Reserve:  Mario Gemeinhardt 12, Ivan Bacak 9, Robert Zeljko 77, Durim

               Elezi 44, Ante Jurilj 23, Kevin Reinhardt 11,

               Ivan Pelivan 19 (TW)

 

Trainer:   Mario Ernesto Salvador

 

 

Aufstellung Perth Saltires:


Startfünf: Craig Houston 1 (TW), Mark Duigan 2, Douglas Reed 5,

               Richard Doig 9 (C), Sean Fergus 11

 

Reserve:  Gordon McGilvery 14 (TW), Jamie Crawford 3, Russell Stewart 4,

               Fraser Simpson 6, Kavin Davidson 8,

               Matthew Brand 10, Gavin Price 13

 

Trainer:  Stephen Chatilla

 

 

Spielbericht:

 

Nach der ernüchterndern Niederlage gegen die Finnen, haben sich unserer Wölfe vorgenommen, was gut zu machen. Aber auch die Schotten hatten ihr erstes Spiel gegen KMF Bajo Pivljanin verloren und wollten vor heimischen Publikum beweisen, dass sie auch auf europäischen Nivaeu mithalten können. Demensprechen begann auch die Partie mit voller Elan und Pressing beiderseiten. Mann hatte das Gefühl, kaum kamen die Schotten in unsere Hälfte, schossen sie aus allen Lagen auf das Tor von Almir Drnda. Doch diese Schüsse waren ziemlich ungefährlich. Unsere ersten Angriffe dagegen waren schön herausgespielt und son kamen K. Reinhardt und P. Podrygala zu unseren ersten guten Chancen die leider von schottischen Torwart gut pariert wurden. Als die schotten zu einem schnellen Konter ansetzten beginn Z. Milanovic ein Foul, was erst harmlos aussah, da die entfernung viel zu weit war, entpuppte sich zum ersten Treffer der partie für die Schotten. Ivica Vukadin hatte unglücklich den Ball abgefälscht und unserem Torwart A. Drnda keine Chance gelassen.

Die Schotten jubelten über ihren ersten Treffer im UEFA Futsal-Cup. Wir dagegen waren entsetzt, kann doch nicht wahr sein, das wir dieses pech verdient haben. Wir versuchten engagiert gegen die motivierten Schotten lücken zu suchen in deren Abwehrbollwerk. Es gelang uns immer besser ab Mitte der ersten Hälfte die Lücken zu finden, doch entweder schossen wir daneben oder konnten den schottischen Torwart Craig Housten immer mehr in den Mittelpunkt setzen. I.Vukadin, S. Schrödter, I. Bacak, P. Podrygala, A. Jurilj und Z. Milanovic scheiterten immer wieder. I. Vukadin, S. Schrödter und K. Reinhardt waren unsere Antreiber, immer wieder versuchten sie das Tempo zu erhöhen, weil sie sahen, das die Schotten immer wackeliger wurden. Sie wussten sich nur noch mit Fouls zu helfen und so kamen wir in der 18 Minute zu unseren ersten 10 Meter in Schottland. Sascha Schrödter griff sich den Ball mutig, doch leider hielt ihn der schottische Keeper. Kurz darauf ertönte der Halbzeitpfiff. Wir wollten uns vom unglücklichen Gegentreffer nicht bezwingen lassen. Wir hatten mehr Spielanteile, wir hatten mehr Chancen, also mussten wir nur noch einnetzen.

Motiviert begannen wir die 2. Halbzeit. Die Schotten spielten nur noch auf Konter. In den ersten fünf Minuten hatten erneut. Z. Milanovic, P. Podrygala, S. Schrödter und K. Reinhardt gute gelgenheiten den Ausgleich zu erzielen. Erst in der 25. Minute traf Kevin Reinhardt durch eine clevere Freistoßvariante mit Durim Elezi zum mittlerweile hochverdienten 1:1 Ausgleich. Dieser Treffer gab uns einen weiteren Schub an Motivation und wir gerieten in einen richtig schönen Spielfluss. Die Schotten wussten sich nur noch mit Fouls zu helfen und so dauerte es nicht lange, bis der Abwehrchef der Perth Saltires die Gelb/Rote kart in der 27. Minute sah. Dies bedeutete zwei minuten überzahl für uns. Doch wir verloren die Geduld und wollten unbedingt den Führungstreffer erzwingen, ansatt die Abwehr auseinander zu zihen und die Lücke zu suchen. Aber als die Schotten zwei Minuten später wieder komplett waren, gingen wir durch einen schönen Freistoßtreffer von I. Bacak in die Führung 2:1. Noch 10 Minuten sind zu spielen und die Schotten setzten alles auf eine Karte, es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. P. Podrygala, I.Vukadin, S.Schrödter und sogar 2 x D. Elezie scheiterten daran, unserer Konter erfolgreich abzuschliessen. Auf der gegenseite konnte Almir Drnda die Schüsse der Schotten gut abwehren. Es war erneut

I. Bacak der uns mit seinem Tor in der 36. Minute die Erlösung brachte 3:1. Die letzten Minuten liefen im Anschluß sehr zerfahren, und so Pfiff der Schiedsrichter die Partie nach 40 Minuten ab und unsere Wölfe waren ziemlich erleichtert über den hart umkämpften Sieg. Am nächsten Tag hatten wir Frei und nutzten diesen mit einen Ausflug nach Edinburgh alle Gemeinsam. 



3. Spieltag: SD Croatia Berlin  6 : 9  KMF Bajo Pivljanin

                                           (1 : 6)

 

 

Aufstellung SD Croatia Berlin:

 

 

Startfünf:  Almir Drnda 22 (TW), Ivica Vukadin 14 (C), Sascha

               Schrödter 24, Zvonimir Milanovic 10, Patrick Podrygala 17

 

Reserve:  Mario Gemeinhardt 12, Ivan Bacak 9, Robert Zeljko 77, Durim

               Elezi 44, Ante Jurilj 23, Kevin Reinhardt 11,

               Ivan Pelivan 19 (TW)

 

Trainer:   Mario Ernesto Salvador

 

 

Aufstellung KMF Bajo Pivljanin:

 

Startfünf: Ranko Manojlovic 1 (TW), Milivoje Dondic 4 (C), Nikola Perovic 5,

               Bojan Bajovic 7, Darko Calasan 10

 

Reserve:  Branislav Vukovic 12 (TW), Branko Ruzic 2, Milos Osmajic 3,

               Sasa Gojkovic 11, Ilija Vuckovic 14

 

Trainer:    Pavle Glomazic

 

 

Spielbericht:

 

Beide Teams wussten, Theoritisch kann man noch weiterkommen, doch praktisch wusste jeder, das die Finnen nicht gegen die Schotten verlieren würden. Somit ging es in diesem Spiel nur noch um die Ehre und den 2. Gruppenplatz. Unsere Wölfe waren hoch motiviert, dco wie dieses Spiel lief, lief noch nie ein Futsalspiel gegen uns. Bajo Pivljanin ist einfach alles gelungen, jeder noch so kleine Fehler wurde mit einem Gegentreffer bestraft. Auch wenn wir zwischenzeitlich durch Durim Elezi in der 10. Minute den Anschlußtreffer zum 1:2 erzielten, hielt es die 100% Glückssträhne der Montenegriner nicht auf. Sowas haben wir noch nie erlebt, die Montenegriner spielten sich in einen wahren Rausch gegen uns, und jeder Angriff war gefährlich. Somit gingen wir fassungslos zur Halbzeitpause bei einem Zwischenstand von 1:6. In der Kabine der Wölfe war es Still, kein Wort ist Gefallen, außer das unseres Kapitäns I. Vukadin, der uns nochmal aufrüttelte und an unsere Moral appelierte. Mario Gemeinhardt sollte in der 2. Halbzeit sein UEFA Futsal-Cup geben. Die Mannschaft hat sich nicht aufgegeben und wie ein Team gegen den Untergang gekämpft, und so gelang es K. Reinhardt in der 23. Minute der erste Treffer der zweiten Halbzeit 2:6. Doch gleich der nächste Angriff führte zum 2:7. Dennoch zeigten die Wölfe weiterhin Moral und kämpften weiter. Doch Bajo setzte den nächsten Konter gleich in ein 2:8 um. Trotz diesen Ergebnisses und mit dem Wissen das die Montenegriner einen Gang zurückschalteten kämpften wir weiter. So kam Ante Jurilj zu seinem ersten UEFA Tor in der 29. Minute. K. Reinhardt verkürzte nur drei Minuten später auf 4:8. Die Montenegriner kamen nochmal durch einen sehenswerten Konter zum 4:9. Doch gleich darauf traf Robert Zeljko zum 5:9, auch für ihn sein erster Treffer auf europäischer Bühne. Auch Durim Elezi kam zu seinem ersten Treffer in der letzten Spielminute, somit holte er sich seine Belohnung ab für seine unermüdliche Laufbereitschaft. Aber auch I. Vukadin, S. Schrödter und Kevin reinhardt waren stets bemüht in diesem Spiel, die Mannschaft nach vorne zu peitschen.

 

Das Spiel endete 6:9 und wir hatten den dritten Gruppenplatz erreicht.